IF-Must-Have - so wird ein IF‘ler zur Maschine (Teil 1)
- DAM Orga

- 19. Nov. 2022
- 4 Min. Lesezeit
Die aktive Mentalität bedeutet im Kern die körperliche und mentale Weiterentwicklung des IF‘ler voranzutreiben. Oft ist das leichter gesagt als getan. Chronische Unlust oder die schlichte Bequemlichkeit der Couch und der gute Geschmack der ganzen Süßigkeiten sind gute Gründe es damit nicht so genau zu nehmen - zumindest wenn du eine gottverdammte Pussy bist.
Der IF‘ler hingegen schafft es all diesen Hindernissen zum Trotz sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und aufzubauen um stets einsatzbereit den absoluten Maschinenstatus und seine Mentalität in vollen Zügen leben zu können.
Und das ohne Verzicht und unnötige Quälerei.
Wie das geht fragst du dich?
Dann lies weiter und lerne die Must-Have-Geheimtips der IF kennen.
Routine
Das IF-Training ist hart - aber auch selten. Einmal die Woche zu trainieren hat im Extremfall eine weitere Muskelentwicklung von 72 Stunden zur Folge.
Das bedeutet, drei Tage nach dem Absolvieren des Trainings brennt die beanspruchte Muskulatur noch nach, verbrennt Kalorien und baut sich auf.
Danach stagniert die Entwicklung etwa 24h lang, ehe anschließend der Abbau von Muskulatur beginnt.
Dem Körper wurde zunächst der Reiz gegeben, mehr Kraft zu brauchen und so baute er sich auf, doch nach tagelanger Ruhephase wird dem Körper damit zu verstehen gegeben, er brauche diese Muskulatur nicht mehr.
Für den IF‘ler heißt das konkret:
Sonntag = Training
Montag - Mittwoch = Pump
Donnerstag = Stagnation
Freitag-Samstag = Muskelabbau
Und dabei gehen wir vom absoluten Optimalfall aus!
So muss also bei jedem Training auch ein kleiner Rückschritt aufgearbeitet werden. Noch dramatischer jedoch wird es, wenn man aus persönlichen Gründen längere Zeit nicht beim Training zugegen sein kann oder das Training gänzlich wegfällt.
In diesem Fall hat man wochenlangen Abbau, der umso schwerer aufzuholen ist.
Daher ist es für den IF‘ler der etwas auf sich hält unerlässlich, eine Trainingsroutine abseits des IF-Trainings zu entwickeln. Das IF-Training eingeschlossen sollte der IF‘ler auf drei Trainingseinheiten pro Woche kommen.
Abhängig davon, welche persönlichen Ziele er hat, können diese beiden zusätzlichen Einheiten ähnlich anspruchsvoll wie das Training sein, weniger hart ballern oder komplett eskalieren.
In jedem Falle stellst du so sicher, das kein Muskelabbau durch zu lange Trainingspausen entsteht und du auch im Falle eines Entfalls oder Urlaubes stets fit und voll belastbar bleibst.
Aber wie sollte so ein Training aussehen?
Vielfalt im Training
Du hast etliche Möglichkeiten körperlich aktiv zu sein. Joggen oder Schwimmen erhöhen deine Kondition, Krafttraining mit Gewichten im Fitnessstudio deine Kraft und Schnelligkeit, Callisthenics und Eigengewichtsübungen deine Belastbarkeit und Beweglichkeit, EMS-Training deine Koordination und den generellen Muskelaufbau.
Du siehst schon, du hast viele Möglichkeiten.
Doch wofür solltest du dich entscheiden?
Falsche Frage!
Denn dein Training sollte abwechslungsreich sein und deinen Präferenzen entsprechen.
Bedeutet:
Mach worauf du Bock hast, aber mach nicht nur eins davon, sondern stets mehrere.
Du willst pumpen gehen? Okay, dann geh aber auch Laufen.
Du willst Callisthenics machen? Okay aber vergiss das EMS-Training nicht.
Nur durch ein abwechslungsreiches Training kannst du deinen Körper optimal aufbauen und dich fit für‘s Training halten, um alle im IF-Training abgerufenen Kompetenzen voll abdecken zu können.
EMS wirkt Wunder
EMS, Elektronische Muskel Stimulation, ist eine einfache, wenn auch schmerzhafte Methode des Trainings.
Sie kann im Studio oder zuhause durchgeführt werden. Warum aber ist EMS für den IF‘ler so interessant?
Zum Einen aufgrund der beispiellosen Effizienz. Nach einem EMS-Workout von 20 Minuten brennt die Muskulatur volle 72h nach.
Nächster Punkt: Präzision. Mithilfe von EMS-Training kannst du einzelne Muskelgruppen mit beispielloser Präzision fördern, so zum Beispiel kannst du den Bizeps fokussieren und maximal aufbauen.
Dritter Punkt: Pump-Effekt. Es gibt in der gesamten Fitnesswelt kein Training das die Muskulatur in derart kurzer Zeit derart stark fordert. Das macht es zeitlich enorm effizient. 20min EMS-Training ohne Zuhilfenahme weiterer Geräte und ohne außer Atem zu kommen ersetzen mühelos zwei Stunden Hardcore-Pumpen im Studio.
Punkt vier: Verträglichkeit. EMS belastet im Gegensatz zu anderen Trainingsformen wie Gewichtheben oder Eigengewicht weder Gelenke noch Bänder, das Verletzungsrisiko ist minimal, Verschleiß effektiv nicht vorhanden.
Last but not least: Integrität. EMS kann auch in andere Trainingsformen übernommen werden. Hanteltraining mit EMS-Unterstützung ist genauso einfach umsetzbar wie Callisthenics mit EMS-Unterstützung. Aber da hört es noch lange nicht auf. Alltägliche Tätigkeiten wie Zocken, Unterlagen/Berichtshefte/etc schreiben, Wäsche sortieren oder Geschirr einräumen - all das kann mithilfe von EMS zu einem anspruchsvollen Workout gemacht werden.
Deinen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Und wenn du dich nicht zu einem Nachmittag im Gym motivieren kannst, dann doch sicherlich zu‘ner gepflegten Zockerrunde. Und die kann dank EMS zu einem echten Muskelbooster werden.
Gewohnheiten mobilisieren
Wer kennt es nicht, das obligatorische tägliche Musikhören. Einfach mal die Mickymäuse auf und‘ne halbe Stunde Kopp zu, Dröhnung an und entspannen. Was machst du währenddessen? Nachdenken wahrscheinlich über alles Mögliche, ja ok, aber körperlich? In welcher Position befindest du dich? Sitzend? Liegend? Wahrscheinlich.
Indem du diese Gewohnheit jedoch im Stehen und Gehen fortführst, sei es nur im Zimmer auf und abgehend, verbrennst du mehr Kalorien, dein Kreislauf bleibt in Gang, es denkt sich besser und du entwickelst ohne jedwede Anstrengung eine Routine zur Bewegung. Das kann eine wichtige Motivation für zukünftige Trainingseinheiten sein. Also, worauf wartest du noch? Schwing deinen Arsch hoch und hör dir die Musik wie eine Maschine der IF an und nicht in der Ecke kauernd wie ein Mainstream-Lutscher!
Das war der erste Teil der IF-Must-Haves.
Im nächsten Teil ist die Ernährung dran. Ohne Diät oder Ernährungsumstellung zum absoluten Kraftpaket mutieren? Kein Thema für den IF‘ler - und er muss nicht mal das Naschen sein lassen.
Aber dazu mehr im nächsten Teil.


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