Ob Sturm, ob Schnee, ob Sonnenschein, Aktive kriegt man niemals klein.

Die Ausbildungsprogramme der Aktiven, allen voran die Grundausbildung läuft wöchentlich und das ganze Jahr nahezu unterbrechungsfrei.
Es ist noch gar nicht lange her, da trainierten die Aktiven bei -12 Grad Celsius im Schnee. Ihre Kleidung tat ihren wärmenden Zweck bei solchen Temperaturen nur leidlich.
Nun sind es 33 Grad Celsius und die Aktiven trainieren in derselben Kleidung.
Während sich im Winter manch einer wünschte, die Kleidung sei etwas dicker, so wünscht sich nun so macher das Gegenteil.
Im prallen Sonnenschein trainieren die Aktiven jedoch ohne zu murren weiter.
Sie haben eine Aufgabe, sie haben einen starken Willen, sie haben hochgesteckte Ziele und den Ehrgeiz sie zu erreichen.
Da schrecken auch derart hohe Temperaturen nicht ab.
Wir fragen uns: Was ist besser? Klirrende Kälte oder brechende Hitze?
Die Auszubildenden sind sich weitestgehend einig:
Besser zu kalt als zu warm.
„Im Winter hat man zwar deutlich mehr mit den Schmerzen zu kämpfen als im Sommer, auf der anderen Seite hat man da auch eine Motivation sich zu bewegen, allein schon damit einem warm wird und man sich vom Schmerz ablenken kann.“
verrät uns ein BSW.
„Im Sommer sind Schmerzen weniger problematisch, dafür lähmt einen die Hitze, es fällt schwerer sich zu motivieren und hat man es geschafft, rächt sich recht bald der Kreislauf.“
Die Ausbilder bestätigen das.
„Die Ausfälle im Sommer sind höher als im Winter. Allerdings geht im Winter dafür mehr Ausrüstung durch irreperable Schäden verloren.“
bemerkt einer der Ausbilder.
Ist für Ausbilder der Winter auch angenehmer als der Sommer?
„Mitnichten.“
meint der Ausbilder schulterzuckend.
„Da wir uns nicht soviel bewegen wie die Auszubildenden ist für uns der Sommer natürlich etwas angenehmer als der Winter.
Die Kreislaufbelastung ist für uns quasi nicht existent, im Winter macht uns dafür die Kälte mehr zu schaffen, da fällt uns die mangelnde Bewegung dann auf die Füße.
Aber da wir parallel zur Grundausbildung auch unsere eigenen Trainingsprogramme haben, teilen wir durchaus auch die Probleme der Auszubildenen.
Wir sind also so oder so gefickt.“
schließt der Ausbilder grinsend seine Einschätzung.
Er gibt uns zum Abschluss noch eine Empfehlung mit auf den Weg:
„Gerade Leuten die körperlich nicht so fit sind würde ich empfehlen die Ausbildung im Herbst zu beginnen. Das ist unter‘m Strich doch deutlich angenehmer als im Mai durchzustarten.“
Ein wichtiger und nützlicher Ratschlag für die kommenden Jahrgänge derer, die sich dem Wagnis der Grundausbildung stellen und ihr Abenteuer als Aktive beginnen wollen.


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