Wer? Was? Warum? Manöver 2018 - Blogreihe

Zunächst sollten wir die grundlegenden Fragen klären:
Wer?
Auf der einen Seite standen zwei Einsatzteams bestehend aus BSW und CTA. Diese wurden zur besseren Zusammenarbeit innerhalb der Teams gemischt und mussten daher auch mit Angehörigen des anderen Organes direkt zusammenarbeiten. Angeführt wurden die Teams von Madmanbreaker, dem Schutzherren der BSW und Turm der Bruderschaft.
Auf der anderen Seite stand ihm ein Kontingent aus Passiven gegenüber, die sich freiwillig zur Teilnahme gemeldet hatten. Ergänzt wurden sie von Mitgliedern der Legion 71. Diese Fraktion wurde von dem Führungsmitglied Nahzir angeführt und hatte den Auftrag, den Vorstoß der Aktiven zu verhindern.
Doch was war eigentlich der Auftrag der Aktiven?
Was?
Der Auftrag der Aktiven hatte zwei Hauptziele. Die Sicherung eines weitläufigen, überwiegend bewaldeten und von der gegnerischen Partei befestigten Areals, sowie das Auffinden und Befreien einer Geisel, die von den Legionären festgehalten wurde.
Das Szenario war bereits Monate vor dem Manöver von der Führung ausgearbeitet worden.
Um den Passiven realistische Möglichkeiten der Verteidigung zu bieten, erhielten diese die Möglichkeit, sich das Gelände vorher eingehend anzusehen. Außerdem hatten sie genügend Zeit, sich auf die Ankunft der schwer gerüsteten Aktiven vorzubereiten.
Dadurch, das das Manöver in der Nacht stattfand, war die Dunkelheit ein wichtiger Faktor. Eine sternklare Nacht im Wald bei Neumond führt zu einer fast vollständigen Finsternis im Wald.
Für die beweglichen Passiven, die das Gelände kannten, war dies kein Problem, für die Aktiven mit ihrer schweren Ausrüstung, die zudem auch noch ihr Sichtfeld beschränkte und die in ihnen nur aus Skizzen bekanntem Terrain standen, war es eine Katastrophe.
Dennoch stellten sich die Aktiven der Herausforderung und rückten vor. Den Ablauf des Manövers erörtern wir im nächsten Beitrag.
Doch eine Frage müssen wir noch klären, ehe wir unsere Erzählung für heute beenden. Warum wurde dieser Aufwand überhaupt betrieben?
Warum?
Natürlich vorwiegend aus Vergnügen. Der Umstand, das viele Mitglieder begeisterte Airsoft-, Lasertag- oder Paintballspieler sind, tat sein Übriges, um für die nötige Freiwilligkeit zu sorgen.
Für die Aktiven bestanden jedoch auch praktische Gründe für das Manöver:
"1. stärken solche Manöverübungen das Gemeinschaftsgefühl, die nonverbale Kommunikation, sowie das Teambuilding im Allgemeinen und stärken somit den Zusammenhalt der Aktiven und ihre Effizienz.
2. wird den Aktiven bewusst, welche körperlichen und psychischen Belastungen ernste Konflikte mit sich bringen können und wie wenig erstrebenswert es ist, solche herbeizusehnen.
3. vermittelt es ihnen das Gefühl von Stärke und Zusammengehörigkeit, was die Moral im aktiven Bereich natürlich deutlich verbessert."
erklärt uns Denvarg Variag, oberster Ausbilder der CTA und beim Manöver als Beobachter anwesend.
Und so schließen wir für heute.
Im nächsten Artikel geht es um den genaueren Ablauf des Manövers, bis dahin gehabt euch wohl und bis bald.



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