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BT|Fitness4/4: Trouble-Shooting

Autorenbild: DAM Orga
DAM Orga
26. Mai 2025
3 Min. Lesezeit

1. Unsicherheiten in der Bestandsaufnahme


„Es ist erstaunlich, wie hart wir uns selbst verzerren können. Glücklicherweise funktioniert das

oftmals nicht nach außen.“


Wenn du dich selbst nicht angemessen einschätzen kannst oder Zweifel an deinem Urteilsvermögen hast, befrage Vertraute in deinem Umfeld. Formuliere die Fragen klar und präzise, sodass die Beantwortung deine Zweifel ebenso präzise angehen und ausräumen kann. Sei darauf gefasst, nicht

alles was du hören wirst, wird dir gefallen, aber alles wird dir helfen.



2. Lücken in der Aufklärung


„Der größte Feind des Details ist die Hektik.“


Wenn du aufklärst, tu es gründlich. Diese Phase mag einiges an Zeit in Anspruch nehmen, je nachdem wie komplex dein Ziel ist. Es lohnt sich aber in jedem Fall diese Zeit zu investieren. Du möchtest keine wichtige Information übersehen. Jedes Versäumnis kann und wird dich in der Durchführung zu Fall bringen.



3. Verzettelt in der Planung


„Einen Plan machen ist Standard – Planen eine Qualität.“


Lass deinen Plan nicht zu detailliert werden. Er darf nicht ausufern. Fokussiere dich auf deine Zielsetzung. Der Plan beschäftigt sich ausschließlich damit, dein Ziel zu erreichen. Dabei berücksichtigt er die Erkenntnisse der vorangegangenen Schritte (Bestandsaufnahme, Aufklärung), erklärt sie aber nicht oder rechtfertigt sie. Dein Plan muss kurz und verständlich sein. So kann ihn

dein Unterbewusstsein unmissverständlich aufnehmen und verinnerlichen.



4. Schwierigkeiten in der Visualisierung


„Manchmal fehlt uns die Fantasie, weil uns die Erfahrung den Treibstoff nimmt. Es schadet in

solchen Fällen nicht, zur kreativen Tanke seines Vertrauens zu tuckern und sich zu

verproviantieren.“


Wenn du Probleme bei der Visualisierung hast, begebe dich in Gesellschaft und sprich über deine Ziele. Lass Andere die Visualisierung für dich gestalten und adaptiere sie. Das ist eine einfache

Sache und zugleich ebenso effizient. Wenn dein eigenes Feuer nur auf Sparflamme lodert, lass deine Mitmenschen Öl hineingießen, um aus deiner Flamme einen lodernden Feuersturm zu machen.



5. Probleme der Durchführung


„Wenn es Probleme im Training gibt, so sind das Hardwarefehler und Insuffizienzen des Körpers. Es gilt mit erfolgreicher Erfassung ab da an vorrangig, die Problemursachen zu finden und zu beheben.“


Sämtliche Probleme in der Durchführung sind Probleme, die körperbasiert und je nach Zielsetzung zwangsläufig sind. Teilweise warst du schon darauf vorbereitet, teilweise vielleicht auch nicht. In jedem Falle aber kannst du sie lokalisieren und beheben. Dir wird im Training regelmäßig schlecht und du hast Kreislaufprobleme?

Überprüfe Herz- und Lungenfunktion. Du wirst fündig werden.

Trainiere daraufhin Herz- und Lungenfunktion und achte auf deine Atmung im Training.

Das Muskelwachstum vollzieht sich kaum oder gar nicht?

Überprüfe deine Proteinzufuhr und deine

Schlafzeiten und du wirst fündig.

Passe deine Ernährung an und achte auf ausreichend Schlaf.

Nach diesem Muster lässt sich jedes Problem lokalisieren und abstellen, deinem Fortschritt kann sich vieles entgegenstellen, doch nichts wird deine Ambition überdauern können.



6. Außenfaktoren und Rückschläge


„Immer dran zu bleiben heißt nicht, treudoof dem Plan nachzujagen und dabei die Gegebenheiten zu ignorieren, sondern sein Ziel zu verfolgen und die Methodik an die Gegebenheiten anzupassen.“


Nicht jeder Plan wird dauerhaft erfolgreich sein. Dein Workoutplan muss immer wieder erweitert, umgestellt oder angepasst werden. Krankheiten oder Verletzungen zwingen dich zu vollständigen Trainingspausen, neue Umstände in Job und Privatleben beeinflussen Zeit- und Energiehaushalt und

zwingen dich zu neuen Gewohnheiten oder einer Optimierung deiner Routinen, neuer

Supplementierung, etc.. Wichtig ist, auch hier gibt es für jedes Problem eine Lösung. Die Methodik ist genau deshalb von dir immer flexibel gehalten. Sie ist nicht in Stein gemeißelt, sie kann angepasst werden. Du hast bisher immer morgens trainiert, nun aber keine Zeit mehr dazu? Dann trainiere abends. Du hast einen deutlich härteren Job und daher nicht mehr soviel Energie wie

vorher? Verlangsame deine Satzsteigerungen, setzte mehr Schlaf und Booster in der Supplementierung ein. Es gibt für alles Antworten und Lösungen. Sie zu finden, ist alternativlos.



Schlusswort:


„Ehrgeizige Ziele der körperlichen Ertüchtigung zu erreichen, ist nur für jene bestaunenswert, die es noch nie selbstständig begonnen haben. Wer gut vorbereitet einmal seinen Weg begonnen hat,

der weiß, dass die beeindruckend wirkenden Resultate zwangsläufig und absolut erreichbar sind. Die daraus resultierende Gelassenheit ist eines der größten Geschenke des Lebens.“


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