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BT|Fitness2/4: Das Power-up

Autorenbild: DAM Orga
DAM Orga
26. Mai 2025
3 Min. Lesezeit

1. Vorbereitung im Schnellverfahren


„Du brauchst schnelle Erfolge? Willst dir etwas beweisen? Ja, dann tu es verdammt nochmal!“


Binnen vier Wochen lässt sich das Ziel körperlicher Fitness mit einem Etappenplan ausarbeiten. Zähle zunächst, wieviele Burpees du am Stück schaffen kannst, nehmen wir an, du schaffst 10. Multipliziere diese Menge mit 5. Nun hast du deinen Plan: Einen Monat lang jeden Tag 50 Burpees

machen.



2. Auch kurze Wege können Zeit beanspruchen


„Die eigene Unlust zu überwinden ist unvorbereitet ebenso schwer wie in der Vorbereitung den

eigenen Elan zu bändigen.“


Deine Startmotivation wird dich auf den Tag der Durchführung hinfiebern lassen. Oft wirst du dich dabei ertappen, wie du darüber nachdenkst, es einfach schon mal durchzuziehen. Folge der Verlockung und du wirst scheitern. Warte geduldig ab, halte dich an deinen Plan. Nutze die Zeit bis dahin zum weiteren täglichen Visualisieren deines Ziels, der Tag des Handelns kommt schnell

genug.



3. Das erste Gefecht, die erste Niederlage


„In einem Training kläglich an der Herausforderung zu scheitern, fühlt sich an, wie ein Tritt in die

Eier – nur dass man sich wünscht, es wäre einer.“


Zu Beginn der Durchführung wirst du sehr schnell merken, dass dein Ziel sich nicht einfach so erledigen lässt. Es ist wahrscheinlich, dass du trotz mehrfachen Pausen und neuen Versuchen nicht in der Lage sein wirst, 50 Burpees an einem Tag zu schaffen. Schlimmer noch. Am nächsten Tag

bist du so von Schmerzen geplagt, dass du nicht einen einzigen schaffst. Und weißt du was? Jetzt hast du eine wertvolle Lektion gelernt. Man erreicht seine Ziele nicht von heute auf morgen, weder stress- noch schmerzfrei. Wichtig ist, sobald die Schmerzen nachlassen, erneut den Kampf

aufznehmen, die Planung mag für den Moment gescheitert sein, doch dein Ziel und der übergeordnete Plan sind es noch lange nicht. Der Monat hat gerade erst begonnen.



4. Rückzug, Sammeln, erneut angreifen


„Für den Aktiven gibt es nur eine Option – Angriff!“


Als die Schmerzen einigermaßen nachgelassen haben, vielleicht am dritten oder vierten Tag des Monats gehst du in die nächste Runde. Du hast nach dem desaströsen Einstieg deine Planung

geändert, dir etwas Zeit für Regeneration genommen und vielleicht vor diesem Training etwas Kreatin eingenommen oder dir bereits einen Proteinshake für nach dem Training bereitgestellt. Bei deinem zweiten Versuch scheiterst du ebenfalls, allerdings längst nicht mehr so kläglich. Trotz Schmerzen schaffst du es eine leichte Steigerung zu erzielen. Ein erneuter Fehlschlag zwar, aber ein Fehlschlag in dem ein kleiner Erfolg steckt. Eine weitere Lektion wird dir nun praktisch zuteil. Sehe

was du aus deinen Niederlagen machen kannst und sie werden dir Chancen eröffnen dein Ziel Zentimeter für Zentimeter zu erreichen.



5. Der Sturm bricht los


„Wenn du dich erstmal in den Vorwärtsdrang gebracht hast, hält dich nichts mehr auf.“


In den folgenden Wochen schaffst du es, jeden Tag Burpees zu machen. Schon nach der zweiten Woche sind es 50. Vielleicht nicht technisch sauber und nicht am Stück. Aber du hast es geschafft. Beseelt von diesem Erfolg beginnst du dich mehr und mehr auf die Feinheiten der technischen

Durchführung zu fokussieren, dich bestmöglich auf den neuen Trainingstag vorzubereiten und deine Leistungsfähigkeit zu steigern. Brauchtest du in Woche 2 noch ganze 5 Pausen, so brauchst du Ende

der dritten Woche nur noch 2. Der Erfolg gibt dir recht und lässt dich die Schmerzen

beiseiteschieben. Du weißt jetzt, dass sie dich nicht aufhalten werden.



6. Das Ziel ist erreicht


„Es ist ein erhabenes Gefühl, ein Ziel erfolgreich erreicht zu haben – vor Allem aber ist es der Grundstein für ein Weiteres.“


Der Monat ist vorrüber und du hast dein Ziel erreicht. Dein Plan, anfangs laufend fehlgeschlagen, funktioniert nun. Jeden Tag machst du 50 Burpees, deine Fitness hat sich in nur 4 Wochen der Durchführung drastisch verbessert und du fühlst dich so gut wie schon lange nicht mehr. Du hast deiner Schwäche ins Gesicht gespuckt und dein Ding duchgezogen. Du hast deinen Plan verfolgt und alle Hindernisse überwunden. Darüberhinaus hast du noch viele Erfahrungen gewonnen, Erkenntnisse, die dir auf deinem zukünftigen Weg helfen werden.



Schlusswort:


„Es ist leicht gesagt, etwas erreichen zu wollen. Es ist leicht visualisiert, wenn es schnell gehen

soll. Es durchzuführen ist ob der Geschwindigkeit anfangs ein Albtraum, doch am Ende des Weges

hat es sich gelohnt. Man wird zu schätzen wissen, was es heißt, Zeit für eine solide Vorbereitung zu

haben. Das ist wohl die wichtigste Erkenntnis, die eine solche Herausforderung bringen kann.“


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